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Medienecho aktueller Jahrgang

Letzte Aktualisierung: 22.10.2017

Hier finden Sie Berichte, sortiert nach Jahren

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Blick  Lokalanzeiger für Mittweida vom 21.10.2017 auf Seite 1

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Blick  Lokalanzeiger für Mittweida vom 21.10.2017 auf Seite 2

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Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Mittoch den 20.10.017, berichtet unter der Überschrift:  Volksfest

Schwarzbach - Das Schwarzbacher Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur lädt für Sonntag von 10 bis 16 Uhr zu einer Kirmes auf dem Gelände am Wiesegrund 1 ein. Das Kegeln, ein Wettlauf mit Steckenpferden und eine Schatzsuche gehören ebenso zum Programm wie das Laufen auf Stelzen und eine Kirmesschaukel. Auch einem Lehmbauer kann über die Schulter geschaut werden. (acr)

 

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Mittoch den 18.10.017, berichtet unter der Überschrift:  

Neue Managerin in Schwarzbach will Museum moderner machen

Karolin Kläber leitet seit kurzem die Einrichtung. Unter anderem möchte sie Ausstellung und Homepage neu gestalten. Ihr Ziel: 2000 Gäste im Jahr. Von Franziska Muth

Schwarzbach. "Sie kriegen Organisationstalent und jugendlichen Leichtsinn" - mit diesen Worten habe Karolin Kläber beim Vorstellungsgespräch für die neue Stelle als Managerin des Museums für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach für sich geworben, erzählt die 31-Jährige lachend. Offenbar trugen die kecken Worte zum Erfolg bei: Seit dem 1. Oktober leitet die Leipzigerin die Geschicke der Einrichtung. Ihr Ziel: das Museum wieder attraktiver zu machen und 2000 Gäste im Jahr anzulocken.
Karolin Kläber ist in Erfurt geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur versuchte sie sich an einem Lehramtsstudium in Leipzig. "Ich wollte vermitteln. Aber nach einem Jahr habe ich gewechselt, denn die feste Struktur gefiel mir nicht." Von 2007 bis 2011 studierte sie Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Erfahrungen als Museumspädagogin hatte sie bereits in einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Naturkundemuseum in Gotha gesammelt.

Das Studium der Museologie war breit gefächert: Dokumentation, Kunstgeschichte, Kleider- und Möbelkunde, Erstmaßnahmen zur Sicherung von Exponaten gehörten dazu. "Museumspädagogik und Ausstellungsgestaltung waren meine Schwerpunkte", berichtet Kläber.

Nach dem Bachelor arbeitete sie an der Hochschule in einem Projekt für Studienanfänger. Dabei kümmerte sie sich auch um die Fördermittelverwaltung und die Homepage. Zudem war sie am Leipziger Grassimuseum tätig, organisierte dort Feste und Kindergeburtstage. Anfang 2013 zog es die Museologin anderthalb Jahre ans Museum Wurzen, bis die Stelle stillgelegt wurde. Es folgte unter anderem die Tätigkeit als Stadtführerin in Leipzig.

Doch Karolin Kläber wollte stets zurück zur Museologie. Die Ausschreibung für Schwarzbach entdeckte sie im Internet. "In der Gegend war ich schon, ich schaue mir gern Burgen und Schlösser an." Das Museum kannte sie aber noch nicht.

In der Schwarzbacher Einrichtung als "einzigem Freilichtmuseum seiner Art in der Region" sieht sie viel Potenzial. Nötig sei eine Modernisierung. Dafür will Karolin Kläber die Ausstellung neu ordnen und gestalten, auch selbsterklärender machen. Exponate müssten aufgearbeitet und weiter inventarisiert werden. Zudem will sie die Homepage erneuern und plant einen neuen Flyer. Mehr Abwechslung in den Veranstaltungen, die Kooperation etwa mit Horten und feste Öffnungszeiten zählen ebenso zu ihren Zielen. Bei ihrer Arbeit will Kläber alle an einen Tisch holen. Der Museumsförderverein leiste bereits unglaublich viel, sagt sie anerkennend. Auch helfen vier Personen über das Programm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" im Museum, von der Gemeinde kommen Zuschüsse.

Vor wenigen Wochen hat Karolin Kläber geheiratet, mit ihrem Mann wohnt sie weiter in Leipzig. Ist der Druck für die junge Frau mit ihrer neuen Aufgabe in Schwarzbach nicht sehr groß? Sie lächelt: "Es ist eine Herausforderung, aber wo kann man schon mal sein eigenes Ding machen", fragt sie zurück.

Sechs denkmalgeschützte Häuser bilden das Ensemble

Zum Museum gehören sechs denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. Sie konnten an ihren jeweiligen Standorten von den Eigentümern nicht mehr erhalten werden, wurden nach Schwarzbach umgesetzt und wieder aufgebaut, für mehrere Millionen Euro. Die Gebäude gehören der Gemeinde Königsfeld, der Betrieb des Museums obliegt dem Förderverein.

Die Vollzeitstelle von Karolin Kläber ist zunächst auf zwei Jahre befristet. 70.000 Euro trägt der Verein, über den sie angestellt ist. Das Geld stammt aus dem EU-Topf "Leader". 30.000 Euro zahlt die Gemeinde.

Nächste Veranstaltung ist die Kirmes am Sonntag. 10 bis 16 Uhr empfängt das Museum seine Gäste.

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Sonnabend den 23.09.017, berichtet unter der Überschrift:  

Erntedankfest im Museum

Schwarzbach - Das Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach lädt am Sonntag von 12 bis 18 Uhr zum Erntedankfest ein.
Um 14 Uhr gibt es einen Gottesdienst in der Schwarzbacher Kirche mit anschließendem Erntezug ins Museum. Zudem stehen verschiedenen
Vorführungen auf dem Programm. Die Kinder können sich beim Lehmen, Kegeln und Stelzenlaufen betätigen. (ule)


Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Donnerstag 31.08.2017, berichtet unter der Überschrift:  

Kulturgut - Museumsmanagerin beginnt im Oktober

Schwarzbach. Eine 31-Jährige aus Leipzig wird ab dem 1. Oktober die neue Managerin des Museums für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach sein. Das sagte gestern Ullrich Wagner, Schatzmeister des Museumsfördervereins. Für die Stelle des Museumsmanagers waren rund 40 Bewerbungen eingegangen. In einem Vorstellungsgespräch habe die studierte Museologin, die bereits in mehreren Museen gearbeitet hat und auch Erfahrung in der Finanzverwaltung vorweisen kann, überzeugt. Der Finanzausschuss des Königsfelder Gemeinderates sowie der Vereinsvorstand haben sich für sie entschieden. "Wir sind glücklich, jemanden gefunden zu haben, der ganz nah an die Anforderungen herankommt", so Wagner. Die Stelle ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Finanziert wird sie durch Fördergelder und Eigenmittel der Gemeinde. (fmu)

 

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Donnerstag 13.07.2017, berichtet unter der Überschrift:       

Manager für Museum soll gesucht werden  (von Fanziske Muth)

Der Königsfelder Gemeinderat hat beschlossen, dass die Gemeinde den Posten für das Schwarzbacher Museum bezuschusst. Die Ausschreibung der Stelle wird vorbereitet. Im Ort hofft man auf eine bessere Zukunft der Kulturstätte.

Königsfeld. Für das Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach wird in Kürze nach einer neuen Person an der Spitze gesucht. Die Stelle eines Museumsmanagers soll ausgeschrieben werden. Die Weichen für den Posten hat am Dienstagabend der Gemeinderat gestellt. Er beschloss, die Stelle mitzufinanzieren.

Der Museumsmanager soll das Museum qualitativ und fachlich weiterentwickeln, den Bestand sichern, eine Machbarkeitsstudie erarbeiten. Als Schlagwörter gibt die Gemeinde handwerkliche Tradition und Fähigkeiten, ein betriebswirtschaftliches Konzept, Entwicklung, Marketing und Kommunikation an.

"Wünschenswert wäre es, wenn die Person spätestens im Oktober arbeitsfähig ist", gab Bürgermeister Frank Ludwig (parteilos) am Rande der Sitzung den weiteren Zeitplan vor. Mit dem neuen Posten sind große Hoffnungen verbunden, den Betrieb des Museumsdorfes zukünftig effizienter zu gestalten, seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern.

"Wir haben nun eine reelle Chance, das Museum am Leben zu halten und darauf, dass es auch angenommen wird", sagte gestern Ullrich Wagner, Schatzmeister des Fördervereins, der das Museum seit 1997 betreibt. Der Verein stoße wegen der Ehrenamtlichkeit und der fehlenden fachlichen Erfahrung der Mitglieder vor allem bei der Vermarktung und Betreibung des Museums an seine Grenzen, heißt es zur Begründung im Beschlussvorschlag. "Hätte die Gemeinde Nein gesagt, hätten wir zum 31. Dezember den Verein aufgelöst", verdeutlichte Ullrich Wagner.

Der Rat hat beschlossen, dass Königsfeld die Stelle mit 30.000 Euro bezuschusst. Das Geld fließt an den Förderverein. Über den wird der Museumsmanager angestellt sein. Der Verein trägt 70.000 Euro für den Posten. Das Geld erhält er als Förderung aus dem EU-Topf "Leader". Zunächst muss der Verein die Summe vorfinanzieren, erhält dafür ein Darlehen von der Sächsischen Aufbaubank. Die Stelle wird über einen Zeitraum von 24 Monaten finanziert.

Im Rat wurde der Beschluss unterdessen nicht einhellig getroffen. Zwei Räte stimmten dagegen. Im Prinzip gebe es keine Alternative, es sei der letzte große Versuch, aus dem Museum noch etwas zu machen, äußerte sich einerseits Ratsmitglied Hartmut Bormann (Wählervereinigung Christlicher Bürger). "Das habe ich schon zweimal gehört", entgegnete Wolfgang Pohl (Wählervereinigung Weißbach). Er fragte, was nach den 24 Monaten geschehe. "Das ist nicht Bestandteil des Beschlusses", so Bürgermeister Ludwig. Zum Museum gehören sechs denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, die aus anderen Orten umgesetzt wurden. Mehrere Millionen Euro wurden für das gemeindeeigene Ensemble investiert. Über Jahre hat sich Klaus Zschage - noch Vereinsvorsitzender - für das Museum eingesetzt. Aus gesundheitlichen Gründen hatte der 79-Jährige angekündigt, zurücktreten zu wollen.

 

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Dienstag 20.06.2017, berichtet unter der Überschrift:          

Museum: Debatte über die Zukunft, (von Fanziske Muth)


Das Museum in Schwarzbach: Am Sonntag hatte es zum Handwerkertag eingeladen. Über seine Zukunft wird weiter diskutiert.             Foto: Mario Hösel

Die Schwarzbacher Einrichtung ist erneut Thema im Gemeinderat. Unterdessen ist Geld für eine Managerstelle bewilligt.

Schwarzbach. In gemütlicher Atmosphäre haben sich am Sonntag Handwerker im Schwarzbacher Museum bei ihren Tätigkeiten auf die Finger schauen lassen. Die Einrichtung für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur hatte zum Handwerkertag eingeladen. Doch die Zukunft des Hauses ist weiter offen - und nun wird erneut diskutiert.

Heute Abend wollen sich die Gemeinderäte unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Museum unterhalten. Der Hauptausschuss habe die nichtöffentliche Sitzung festgelegt, sagte Königsfelds Bürgermeister Frank Ludwig (parteilos). Denn unter den Räten gibt es offenbar nach wie vor unterschiedliche Meinungen dazu, wie es mit dem Haus weitergehen soll. Dies ist seit Jahren, auch im Rat, immer wieder Thema.

Unterdessen steht finanzielle Unterstützung in Aussicht. So hatte der Förderverein, der das Museum betreibt, Geld von der EU aus dem Programm "Leader" beantragt. Finanziert werden soll damit die Stelle eines Museumsmanagers, der über den Verein angestellt wäre. Er soll die organisatorische Leitung des Museums übernehmen und Geldquellen für dessen Betrieb aufspüren.

Die Mittel sind nun bewilligt worden, so Ludwig. An den Verein fließen 80.000 Euro für zwei Jahre. Insgesamt 30.000 Euro kämen zusätzlich von der Gemeinde. Sie zahlt bereits jetzt einen jährlichen Betriebskostenzuschuss. "Wir haben über zwei Jahre lang um diese Fördermittel gekämpft, ich freue mich, dass es bewilligt wurde", so Ludwig. Sollte der Rat heute Abend positiv entscheiden, werde die Ausschreibung der Stelle veranlasst.

Auch der Förderverein freut sich über die Mittel, so Schatzmeister Ullrich Wagner. Der Verein müsse aber in Vorleistung gehen. Bei der Sächsischen Aufbaubank habe man ein Darlehen beantragt. Wagner: "Die Stelle kann erst ausgeschrieben werden, wenn wir das Geld kriegen."

Zum Museum zählen sechs denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, die aus anderen Orten umgesetzt wurden. Mehrere Millionen Euro wurden investiert. Fürs Museum engagiert hat sich über die Jahre Vereinsvorsitzender Klaus Zschage. Er kündigte vor wenigen Monaten an, aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten zu wollen. Ein Nachfolger ist noch nicht benannt.

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Freitag den 16.06.2017, Seite 12, berichtet unter der Überschrift:          

Museum lädt zum Handwerkertag ein, (von Fanziske Muth)

Schwarzbach -  Auf die Finger lassen sich die Handwerker am Sonntag (den 18.06.2017) von 10:00 bis 16:00 Uhr auf dem Gelände des Museums für Voksachitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach schauen. Ihre Gewerke stellen unter anderem Schmied, Bäcker, eine Spinnerin und eine Dreschflegelgruppe vor. Besucher können Lehmfiguren fertigen.
Ab 11:30 wird Mittagstisch geboten, ab 14:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Montag den 15.05.2017, berichtet unter der Überschrift:          

Alttraktoren begeistern Fans, (Von Mario Hösel)



Keinesfalls als Unglückszahl hat sich die 13 beim gestrigen, 13. Lanz-Bulldog und Alttraktoren-Treffen am Museum Schwarzbach erwiesen. Trotz Regens konnten sich die Organisatoren über einen Teilnehmerrekord freuen, etwa 70 alte Schlepper und Oldtimer wurden präsentiert. Zwischen den zahlreichen Gästen und den Besitzern entspann sich so manches Fachgespräch. "Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit der Resonanz", sagte Falk Schmidt, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins. "Wenn das Wetter anders gewesen wäre, wären sicher noch mehr Fahrzeuge zu sehen gewesen. Ein Rekord ist die Beteiligung dennoch." Mit dabei war auch Frank Ludwig, der Bürgermeister der Gemeinde Königsfeld. Mit seinem roten Lanz-Bulldog (Baujahr 1952) nimmt er regelmäßig an Treffen teil. "Schwarzbach ist schon etwas Besonders, weil das Treffen in der Heimat ist. Natürlich will man da seinen Beitrag zum Gelingen leisten." sagt er.

 

Freie Presse,  Rochlitzer Ausgabe vom Sonnabend den 07.04.2017, berichtet unter der Überschrift:          

Geld für Museumsmanager ist beantragt,    Von Franziska Muth

Der Verein hofft, dass noch in diesem Jahr für die Kulturstätte in Schwarzbach eine Fachkraft ihre Arbeit aufnehmen kann. Die letzten Hürden sind aber noch nicht genommen.

Schwarzbach. Im Bemühen um eine Zukunft des Schwarzbacher Museums für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur hat man einen Schritt nach vorn geschafft. Geht es nach den Plänen der Verantwortlichen, könnte in diesem Jahr die seit langem avisierte Stelle eines Museumsmanagers eingerichtet werden. Vor wenigen Tagen habe Ullrich Wagner den Förderantrag für die Stelle abgegeben. Er ist Schatzmeister des Fördervereins, der das Museum betreibt und somit Arbeitgeber für den künftigen Manager wäre.

Jener soll einmal die organisatorische Leitung des Museums übernehmen und auch Geldquellen für den Betrieb aufspüren. Gesucht wird eine Museumsfachkraft mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Der Verein erhofft sich Mittel von der Europäischen Union aus dem Topf "Leader" in der Förderregion "Land des Roten Porphyr" für zunächst zwei Jahre. Beantragt ist eine Fördersumme von 90.000 Euro, sagte gestern Bürgermeister Frank Ludwig (parteilos). "Rund 35.000 Euro zusätzlich müsste die Kommune in drei Jahresscheiben zuschießen", so der Ortschef. Die Gemeinde zahlt unter anderem bereits jährlich einen Betriebskostenzuschuss.

Mit dem beantragten Geld für den Manager soll nicht nur die Stelle selbst finanziert werden, auch Anschaffungen wie Computertechnik sind geplant. "Uns wurde gesagt, dass wir auf einem guten Weg sind", so Schatzmeister Wagner zur Frage nach den Erfolgsaussichten. Ähnlich schätzt es Frank Ludwig ein: "Das ist nun mit einer etwas größeren Hoffnung verbunden".

Laut Plan soll der Museumsmanager im Juli seine Arbeit aufnehmen. Fest steht: Erst wenn der Förderbescheid vorliegt, kann die Stelle ausgeschrieben werden. Geld fließt frühestens zum Jahresende. Der Verein müsste erst einmal vorschießen, erhält dafür ein Darlehen bei der Sächsischen Aufbaubank.

Für den Betrieb und den Ausbau des Museums hat sich über Jahre Vereinsvorsitzender Klaus Zschage eingesetzt. Aus gesundheitlichen Gründen tritt der Senior kürzer und hatte vor wenigen Monaten angekündigt, den Vorsitz abgeben zu wollen. Ein Nachfolger ist bislang noch nicht benannt, bestätigt Ullrich Wagner. Über Gemeinde und Verein sind derzeit fünf Personen im Museum beschäftigt, so Bürgermeister Ludwig. Sie bereiten zum Beispiel Museumsgüter für Ausstellungen vor und bauen diese auf, eine Person leistet die Buchhaltung.

Unterdessen ist die Kulturstätte am Sonntag mit dem Back- und Schlachtfest in die Saison gestartet. Die Veranstaltung sei gut angenommen worden. Wagner: "Wir haben 300 Euro mehr Umsatz verzeichnet als zum Back- und Schlachtfest zu Weihnachten." Bis in den Dezember sind Veranstaltungen geplant, nächster Termin ist das 13. Lanz-Bulldog- und Alttraktoren-Treffen am 14. Mai, samt Corso.

 

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