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26.09.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Herbstfeste bestimmen das Wochenende

Schwarzbach. Im Königsfelder Ortsteil lädt das Museum Schwarzbach, Wiesenweg 1a, am Sonntag von 10 bis 16 Uhr zum Erntedankfest ein. 10.15 Uhr beginnt in der Kirche ein Gottesdienst mit der Segnung des Erntekranzes. Daran schließt sich der Erntezug ins Museum an, verbunden mit der Übergabe des Kranzes an den Bürgermeister und den Vereinsvorsitzenden.

Im Museumsgelände sorgen dann verschiedene Vorführungen für Abwechslung: Die Dreschflegelgruppe zeigt ihre Können, Weben auf dem Handwebstuhl, Schauschmieden, Muldenhauer, Korbflechter, Verarbeitung von Getreide zum Mehl. Ab 13 Uhr werden zudem Hubschrauberrundflüge über die Region angeboten.

Der kleine Umzug zum Erntedankfest in Schwarzbach von der Kirche zum Museumsgelände wurde im Vorjahr von einem festlich geschmückten Erntewagen angeführt.

21.09.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Erntedank – Zum Fest startet Hubschrauber

Schwarzbach. Den Königsfelder Ortsteil Schwarzbach aus der Vogelperspektive entdecken – das können die Besucher des Erntedankfestes in Schwarzbach am kommenden Sonntag. So werden Rundflüge im Helikopter angeboten, für die Karten bestellt werden können. Um 10.15 Uhr ist zunächst ein Gottesdienst in der Schwarzbacher Kirche mit Segnung des Erntekranzes geplant, anschließend begibt sich der Erntezug zum Museum. Dort erwarten die Besucher von 11 bis 16 Uhr unter anderem Schauschmieden, Korbflechten und die Dreschflegelgruppe. fmu

09.05.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Schwarzbach zeigt seine Technischen Schätze

Tag der offenen Tür der Feuerwehr und Bulldog-Treffen

Viel Technik können die Besucher in Schwarzbach gleich zweimal erleben: Am heutigen Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr und am morgigen Sonntag beim Lanz-Bulldog-Treffen am Bauernmuseum. Ab 15:00Uhr laden heute die Kameraden heute an das Gerätehaus ein. Es gibt Rundfahrten mit Feuerwehrfahrzeugen und der Pferdekutsche, für die Kinder eine spiel und Bastelstraße, Hüpfburg und Feuerwehrspritzen. Später treten die Sweet Deviles, eine Tanzgruppe des Ortes auf.

Am morgigen Sonntag steigt das beliebte Lanz-Bulldog und Alttraktorentreffen am Bauernmuseum. Die Traktoren können besichtigt werden, außerdem gibt es ein Schauschmieden. Um 14:00Uhr werden die Motoren der alten Fahrzeuge angeworfen, eine Stunde später soll es Corso durch Schwarzbach geben. rosd

30.03.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Auch über 120 Brote reichen nicht für alle

Bauernmuseum: Saison beginnt mit Back- und Schlachtfest

Schwarzbach. Mittags, reichlich zwei Stunden nach Beginn des Back- und Schlachtfestes im Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach, waren die leckeren Holzofenbrote verkauft. Dabei hatte man eingedenk der Erfahrungen schon statt knapp hundert diesmal mehr als 120 Brote gebacken. "Es gab Sauerteigbrote, genau nach dem Rezept in der Bäckerei in der ich arbeite und das natürlich nicht verraten wird", sagte Bäcker und Vereinsmitglied Michael Sturm. "Aber aus dem Holzofen schmecken sie doch anders. Außerdem macht es viel Spaß so nach ganz altem Handwerk zu backen."

Tüchtig aufs Brot, zum warm essen auf dem Gelände des Museums und zum Mitnehmen gab es auch frisch Geschlachtetes von Leber- und Blut- und Semmelwurst bis Schinken. "Und natürlich Hackepeter. Der wird ganz frisch gemacht, dazu habe ich heute mit einem Fleischer um sechs Uhr angefangen, denn ich bin fürs Würzen zuständig – nach Geheimrezept", sagt Klaus Zschage, Chef des Museums-Fördervereins. Dabei wäre das Schlachten fast in letzter Minute ins Wasser gefallen. Am Mittwoch hatte das Veterinäramt bestimmt, dass im Museum nicht geschlachtet werden darf. Ein einheimischer Direktvermarkter sprang ein, sodass alle nötigen Richtlinien eingehalten wurden. "Das war knapp, schließlich haben wir Donnerstagfrüh angefangen. Da wurde geschlachtet, ab Freitag verarbeitet und gestern getauscht – Wurst gegen Euro", sagte Zschage. Mit Erfolg: Die Besucher standen Schlange nach Geschlachtetem, der Essensraum war voll und die Gäste – unter anderem ein Heimatverein aus dem nordsächsischen Luppa – besichtigten das Museum. bp

26.03.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Bauernmuseum öffnet die Türen

Schwarzbach. Das Bauermuseum in Schwarzbach startet am Sonntag mit dem Back- und Schlachtfest in die neue Saison. Von 10 bis 16 Uhr können Besucher vorbeischauen. Dabei wird auch frische Schlachtware verkauft. Mittagessen gibt es ab 11:30 Uhr, unter anderem Schlachteplatte und Wellfleisch. Zum Kaffee ab 14:00 Uhr gibt es selbst gebackenen Kuchen aus dem eigenen Ofen. rosd

25.03.2015 / Blick – Lokalanzeiger für Mittweida

Gaumenfreuden genießen

Ausflugstipp Saisonauftakt mit Back- und Schlachtfest in Schwarzbach

Pünktlich eine Woche vor dem Osterfest beginnt auch im Museum Schwarzbach die Saison. Die Vereinsmitglieder vom Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur empfangen ihre Gäste mit kulinarischen Genüssen.

Beim Mittagessen ab 11.30 Uhr können die Besucher zwischen Schlachteplatte oder Wellfleisch mit Sauerkraut und frisch gebackenem Bauernbrot wählen. Zum Kaffeetrinken wird selbst gebackener Kuchen aus dem Vereinseigenen Holzbackofen serviert. Bei einem Rundgang durch die Museumsräume gibt es sicherlich eine Menge zu entdecken.

Gleichfalls zeigt ein Schmid beim Schauschmieden die hohe Kunst der Bearbeitung glühenden Eisens. "Wie immer bei unseren Back- und Schlachtfesten bieten wir auch frische Schlachtware zum Verkauf an. Allerdings ist die meist schnell vergriffen, wer also auf Nummer sicher gehen will, dem empfehle ich eine telefonische Vorbestellung (03737-449428) oder zeitiges Kommen", erklärt Vereinschef Klaus Zschage.

Beim Mittagessen ab 11.30 Uhr können die Besucher zwischen Schlachteplatte oder Wellfleisch mit Sauerkraut und frisch gebackenem Bauernbrot wählen. Zum Kaffeetrinken wird selbst gebackener Kuchen aus dem Vereinseigenen Holzbackofen serviert. Bei einem Rundgang durch die Museumsräume gibt es sicherlich eine Menge zu entdecken.

13.01.2015 / Freie Presse Rochlitzer Ausgabe

Auf dem Museum liegt auch 2015 ein Fokus

Königsfelder Bürgermeister Frank Ludwig hofft auf Zuschüsse für Einrichtung in Schwarzbach – Energieeinsparung Thema in vielen Bereichen

Königsfeld. Das Museum in Schwarzbach, die zwei Kindertagesstätten und die Straßensanierung – das sind drei der Themen, die die Gemeinde Königsfeld 2015 beschäftigen werden. Mit Bürgermeister Frank Ludwig (parteilos) hat Franziska Muth gesprochen.

Freie Presse: Die weitere Entwicklung des Ortsteils Schwarzbach zum Museumsdorf ist im vergangenen Jahr immer wieder Thema gewesen. Wie ist dabei der aktuelle Stand?

Frank Ludwig: Wir brauchen für das Museum einen Manager, der Museologe ist und sich um Förderung bemüht. Für die Stelle wollen wir den Antrag auf Förderung aus einem Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien stellen. Ich will erreichen, dass das Museum noch mehr öffentlich angenommen wird und die Einnahmen forciert werden, um den zu deckenden Fehlbetrag weiter abzuschmelzen. Dafür muss auch die Infrastruktur mit ihren Wander- und Wirtschaftswegen stimmen. Das Museum wird immer ein Zuschussgeschäft bleiben, aber es ist und bleibt ein erhaltenswertes Kulturgut.
Wir brauchen für das Museum einen Manager, der Museologe ist und sich um Förderung bemüht. Für die Stelle wollen wir den Antrag auf Förderung aus einem Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien stellen. Ich will erreichen, dass das Museum noch mehr öffentlich angenommen wird und die Einnahmen forciert werden, um den zu deckenden Fehlbetrag weiter abzuschmelzen. Dafür muss auch die Infrastruktur mit ihren Wander- und Wirtschaftswegen stimmen. Das Museum wird immer ein Zuschussgeschäft bleiben, aber es ist und bleibt ein erhaltenswertes Kulturgut.

Stichwort "erhaltenswert": Wie stehen Sie generell zum Erhalt der zwölf kommunalen Einrichtungen, wie etwa Heimatstube, Dorfgemeindehäuser und Turnhalle? Im Sommer war im Gemeinderat angeregt worden, darüber nachzudenken, was sich Königsfeld an Einrichtungen in Zukunft noch leisten kann.

Wenn diese Einrichtungen in private Hand gehen, wird ein Personenkreis ausgegrenzt. Das ist aus meiner Sicht keine Lösung. Wir sind als Kommune in der Pflicht, für unsere Bürger dies vorzuhalten. Aber die Betriebs- und Unterhaltungskosten müssen runtergehen, zum Beispiel durch Energieeinsparung.

Die energetische Sanierung der Königsfelder Kindertagesstätte "Wirbelwind" war in den zurückliegenden Monaten ein Schwergewicht fürs Gemeindesäckel. Rund 380.000 Euro kostete sie, 245.000 Euro fördert das Land. Ist nun alles fertig?

Noch nicht. Bis Ende März werden die restlichen brandschutzgerechten Türen eingebaut und mit dem Alarmsystem verbunden. Geplant sind Kosten von rund 60.000 Euro, bei 75-prozentiger Förderung. Für die Sanierung des Kindergartens in Schwarzbach für rund 185.000 Euro erfolgt 2015 die Planung, nächstes Jahr soll hier die Fassade saniert und Fensterglas ausgetauscht werden. Wir planen auch 10.000 Euro für neue Ausstattung und Spielgeräte in den Krippen und Kindergärten ein.

Die Gemeinde hat begonnen, die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umzustellen. Soll das dieses Jahr fortgesetzt werden?

Ja, bis Ende 2017 wollen wir alle 325 Straßenlampen erneuert haben. 30 Prozent sind schon geschafft. Dieses Jahr erfolgt die restliche Installation in Königsfeld sowie in der Ortslage Leutenhain. Ziel ist es, die Stromkosten auf unter 50 Prozent des jetzigen Wertes zu drücken.

Welche weiteren Vorhaben stehen 2015 im Plan?

Für die Deckensanierung unserer Straßen haben wir 45.000 Euro eingeplant, unter anderem für die Untere Dorfstraße in Königsfeld. Den Jugendclub Königsfeld wollen wir durch einen neuen Multifunktionsbau für die Jugendlichen ersetzen. Dort bauen wir auch eine Garage für unseren neuen Unimog an. 2016 haben wir die Sanierung der Straße zwischen Schwarzbach und Weißbach im Plan. Sie führt teils über privaten Grund, ein Grundstückeigentümer hatte die Zustimmung zu dem Vorhaben verweigert. Das wollen wir dieses Jahr über die Flurneuordnung klären. Auch sollen weitere Hochwasser- und Starkregenschäden von 2013 behoben werden. Zum Beispiel ist eine Stützwand an der Unteren Dorfstraße eingebrochen.

Königsfeld liegt direkt an der Landkreisgrenze. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Nachbarn?

Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, an dem uns viel liegt, zum Beispiel mit Nauenhain, Thierbaum und Ebersbach. Da wirken wir beispielsweise bei Ortsfesten mit, führen die restaurierte historische Pferdespritze unserer Feuerwehr vor.

Auf welche kulturellen Höhepunkte können sich die Königsfelder 2015 freuen?

Zum zehnten Mal wird es im Juni den Tag der offenen Tür der Feuerwehr geben. Und: Im vergangenen Jahr haben Diakonie und Feuerwehr erstmals zusammen einen Weihnachtsmarkt gestaltet. Das wollen wir zur Tradition werden lassen.

Überzeugt davon, dass das Museum zu einem funktionierenden Kulturbetrieb entwickelt werden könnte, äußerte sich 2014 Brunhilde Becker. Die Projektmanagerin gab unter anderem die fachliche Anleitung für die Vorhaben im Kloster Buch. Die dortigen historisch bedeutsamen Gebäude wurden nach der Wende restauriert und saniert. Heute wartet das Kloster mit Bauernmärkten, Klosterladen, Führungen und einer Klosterschänke auf.

Seit 2010/2011 wird an einem Entwicklungskonzept für Schwarzbach zum Museumsdorf gearbeitet. Im Herbst 2014 beschloss der Gemeinderat, Eigenmittel von 16.500 Euro jeweils für 2015 und 2016 in den Haushalt einzustellen, um Fördermittel in Anspruch nehmen zu können. Ziel ist es, das Museum in einen Eigenbetrieb zu überführen. fmu